„Die Neuen sind da!“
So oder so ähnlich schallt es seit einigen Wochen durch die Flure. Gemeint sind gleich drei Kolleg*innen, die seit Juli bzw. August in der Werkstatt Erschließung begonnen haben. Den Abschluss der Vorstellungsrunde bildet Lisa Schmerl.
Auch ich bin im August Teil des Organizingteams der Werkstatt Erschließung geworden. Ich vertrete hier meine großartige Kollegin Kim Frew.
Anders als Lucien und Lukas bin ich bereits seit ein paar Jahren hauptamtlich in ver.di. Von Beginn meiner Tätigkeit als Gewerkschaftssekretärin an, durfte ich in den Genuss kommen, von Birgit und Jeffrey in meiner Arbeit geschult und begleitet zu werden. Wo immer es ging, wählte ich Erschließungsarbeit als Hauptschwerpunkt in meiner betrieblichen Arbeit. Ich durfte in verschieden Branchen Kolleg*innen in ihren Arbeitskämpfen begleiten, ihnen das nötige Werkzeug an die Hand geben und so immer wieder Teil davon sein, wenn abhängig Beschäftigte sich erhoben und erfolgreich für ihre Rechte eintraten. Was gibt es Bewegenderes?! Ich liebe es, Herausforderungen kollektiv anzugehen und kreative Lösungswege zu erarbeiten und umzusetzen.
Organizing immer tiefer in die gewerkschaftliche Selbstverständlichkeit einzubetten, ist für mich sowohl Weg als auch Ziel. Alles andere wäre Käse! Ich freue mich sehr darauf, meine Fähigkeiten im Organizing weiterzuentwickeln und haupt-, wie ehrenamtliche Kolleg*innen in ihren Prozessen zu stärken.
Enden möchte ich mit der hochgeschätzten Rosa Luxemburg: „Revolutionen kennen keine Halbheiten, keine Kompromisse, kein Schleichen und Sichducken. Revolutionen brauchen offene Visiere, klare Prinzipien, entschlossene Herzen,…“. Hätte es damals das Wort „Organizing“ gegeben, so wäre dies wohl Teil ihrer Aufzählung geworden.
In diesem Sinne: Glück auf!
Text: Lisa Schmerl
